OKD Müller SW

Mit großer Trauer nehmen der CDU Kreisverband Viersen und die

CDU Kreistagsfraktion Viersen Abschied von

Herrn Oberkreisdirektor a. D.

Rudolf H. Müller

Rudolf H. Müller war von 1960 bis 1984 als Oberkreisdirektor - zunächst des Kreises Kempen-Krefeld, in der Folge des Kreises Viersen - eine der prägenden Persönlichkeiten unseres Kreises. In seine Amtszeit fiel nicht nur die kommunale Neugliederung, die ihren Abschluss auf Kreisebene mit der Bildung des Kreises Viersen zum 1. Januar 1975 fand, sondern auch die Entwicklung vieler grundlegender Ideen und Gründung zahlreicher Einrichtungen des Kreises, die heute nicht nur unverzichtbar sind, sondern das Gesicht unseres Kreises mitprägen.

Als Oberkreisdirektor genoss Rudolf H. Müller Respekt und höchstes Ansehen weit über den Kreis hinaus. Sein Wort hatte Gewicht, und das weit über seine Amtszeit hinaus.

Rudolf H. Müller war auch über 58 Jahre Mitglied in der CDU und bis zuletzt beschäftigten ihn die politischen, sozialen und wirtschaftlichen Entwicklungen in Kreis, Land, Bund und Europa. Daneben leistete er, soweit es seine Gesundheit zuließ, mit wachem Verstand eigene Beiträge zur Aufarbeitung der neueren Geschichte unseres Kreises.

Wir sind Rudolf H. Müller zu höchstem Dank verpflichtet.

Die CDU des Kreises trauert mit seiner Familie und wird ihm ein ehrendes Andenken bewahren.

Heute möchte ich Sie auf eine besondere Veranstaltung hinweisen, die am 7. Oktober 2017, 11 Uhr in der Nettetaler Werner-Jaeger-Halle stattfindet.

Zum zweiten Mal wird der Werner-Jaeger-Preis verliehen, der in Zusammenarbeit mit dem Werner-Jaeger-Gymnasium, dem Deutschen Altphilologenverband, der Gesellschaft für antike Philosophie und der Stadt Nettetal (mit Unterstützung der Nettetaler Sparkassen-Stiftung) an das humanistische Erbe Werner Jaegers erinnert, der vor gut 125 Jahren in Nettetal-Lobberich geboren ist.

Es findet ein interessanter Festakt mit musikalischer Begleitung statt, bei dem auch der neue Staatssekrretär für Kultur des Landes, Herr Klaus Kaiser, ein Grußwort halten wird.

Wir würden uns sehr freuen, wenn sich viele Interessierte einfinden würden. Selbstverständlich sind auch Freunde und Bekannte herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei. Es wird um eine kurze Anmeldung gebeten.

Weitere Informationen zu der Veranstaltung:

www.werner-jaeger.de

Anmeldung möglich unter Tel. 02153 9147-0

 

Der Nettetaler Landtagsabgeordnete Marcus Optendrenk hat die im Juni eingeweihte Gedenkstätte der Adalbert-Stiftung in Berlin besucht. Optendrenk hatte an der Einweihungsfeier im Juni wegen der Koalitionsverhandlungen in Düsseldorf nicht teilnehmen können. An der Gedenkstätte gegenüber der Gedenkstätte Berliner Mauer an der Bernauer Straße zeigt eine Skulptur sinnbildlich das Aufstehen der osteuropäischen Bevölkerung aus der Unfreiheit zum Ende der kommunistischen Diktatur 1989. “Ich weiß noch genau, wie mich diese Zeit des Umbruches als junger Mensch geprägt hat. Ich begann damals gerade mit dem Studium. Wir müssen in Erinnerung halten, dass Frieden und Freiheit auf unserem Kontinent nicht selbstverständlich sind”, mahnt Optendrenk. Er will sich in seiner Arbeit im Landtag auch verstärkt um die europäischen Themen kümmern. “Dazu gehört auch zu wissen, aus welcher schmerzhaften Zeit wir in Europa kommen”, so der Abgeordnete. Er unterstützt daher die in Krefeld ansässige Adalbert-Stiftung bei ihrem Einsatz für einen intensiven Austausch mit Polen, Ungarn, Tschechien und der Slowakei.

 

image2 3

 

image3 12

 

 IMG 09572

Die Stadt Kempen wird 2018 um gut 316.000 Euro entlastet. Der unter Rot-Grün eingeführte „Kommunal-Soli“ wird abgeschafft. Die NRW-Koalition aus CDU und FDP stärkt damit die Kommunen. "Kempen wäre im kommenden Jahr die einzige betroffene Stadt im Kreis Viersen gewesen." stellt CDU-Landtagsabgeordneter Marcus Optendrenk fest. Das Landeskabinett hat einen entsprechenden Referentenentwurf zur Einleitung einer Verbändeanhörung aus dem Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen in dieser Woche verabschiedet.

„Wir setzen damit das Versprechen um, die Kommunen zu entlasten. Der jährliche Entzug städtischer Haushaltsmittel in Höhe von insgesamt rund 91 Millionen Euro über den „Kommunal-Soli“ soll ab dem Jahr 2018 ersatzlos gestrichen werden. Für Kempen ist das eine spürbare Entlastung und schafft zusätzliche Handlungsspielräume. „Das Geld bleibt damit da, wo es hingehört“, so Optendrenk.

Hintergrund:

Eckpunkte zur Änderung des Stärkungspaktgesetzes:

  • Seit 2014 zog die Vorgängerregierung über den „Kommunal-Soli“ vermeintlich „reiche“ Städte zur Finanzierung des Stärkungspaktes Stadtfinanzen heran und entzog diesen damit direkt kommunale Haushaltsmittel.
  • Die CDU-Landtagsfraktion Nordrhein-Westfalen hat den „Kommunal-Soli“ seit seiner Entstehung deutlich kritisiert und zur Landtagswahl das Versprechen abgegeben, den „Kommunal-Soli“ ersatzlos abzuschaffen.

Schummer Dr. Optendrenk Dr. Berger Quelle Gebhard Bcker Photography 2

Berlin, den 23. August 2017: Die unionsgeführte Bundesregierung unterstützt die Kommunen Nordrhein-Westfalens mit rund 243 Millionen Euro, um eine verbesserte Kinderbetreuung sicherzustellen. Auch der Kreis Viersen profitiert mit knapp 3,7 Millionen Euro. Das Land leitet diese Mittel jetzt weiter. Durch eine neue Förderrichtlinie des Landes werden zudem die Förderhöchstbeträge für Neubauten von 20.000 Euro auf 30.000 Euro pro Platz deutlich angehoben.

Den Bundestagsabgeordneten und Bildungsexperten Uwe Schummer sowie die beiden CDU-Landtagsabgeordneten Dr. Marcus Optendrenk und Dr. Stefan Berger freut es, dass den Jugendämtern des Kreises finanzielle Mittel an die Hand gegeben werden, um den Ausbau zusätzlicher Betreuungsplätze in den Kindertageseinrichtungen voranzutreiben. Das Jugendamt Kempen erhält 419.268 Euro, Nettetal wird mit 520.986 Euro, Viersen mit 990.081 Euro, Willich mit 631.999 Euro und das Jugendamt des Kreises Viersen mit 1.105.483 Euro unterstützt. Die Förderung wird auftragsbezogen an die einzelnen Einrichtungen des Kreises verteilt. Das Investitionsprogramm läuft von 2017 bis 2020.

„Familie und Beruf miteinander vereinbaren; nicht immer eine leichte Aufgabe. Die Politik muss dafür sorgen, dass das Angebot frühkindlicher Bildung weiter ausgebaut wird. Gut, dass die Düsseldorfer Landesregierung die Gelder des Bundes verteilt hat und der Ausbau auch im Heimatkreis beginnen kann“, so der Unionspolitiker Uwe Schummer.