20150624 173752 resizedVIERSEN. Die Viersener CDU-Fraktion besuchte gemeinsam mit Bürgermeisterkandidat Dr. Paul Schrömbges ihren heimischen Abgeordneten Stefan Berger im Düsseldorfer Landtag. Die Viersener hatten Gelegenheit das Landtagsgebäude zu besichtigen und eine laufende Plenardebatte zu verfolgen. Im Mittelpunkt stand der Austausch mit Stefan Berger über aktuelle politische Themen. Unter anderem wurde über die Situationen des Schienenverkehrs ausführlich gesprochen. Dazu der stellvertr. Fraktionsvorsitzende Thomas Gütgens: "Die CDU ist hier Anwalt für die Bürger. Die Belastung durch eine mögliche Viersener Kurve würde insbesondere den Stadtteil Viersen-Rahser zerschneiden und insgesamt zu nicht akzeptablen Belastungen führen. Wir lehnen die Viersener Kurve ab!" Ein weiteres Brennpunktthema war die Flüchtlingspolitik. Die Zahlen von Asylsuchenden werden in den nächsten Jahren auch in der Stadt Viersen steigen, was unter anderem als Ergebnis des Flüchtlingsgipfels klar wurde. Stefan Berger betonte die Absichten der CDU-Landtagsfraktion: "Wir müssen die Handlungsfähigkeit der Kommunen erhalten. Dazu gehört, dass Flüchtlinge erst dann aus den Erstaufnahme-Einrichtungen auf die Kommunen verteilt werden, wenn deren Aufenthaltsberechtigung geklärt ist. In die Liste sicherer Herkunftsländer muss auch Montenegro, Albanien und der Kosovo aufgenommen werden. Das würde die Organisation wesentlich erleichtern und Platz für die Menschen schaffen, die vor realen Gefahren flüchten." Bürgermeisterkandidat Dr. Paul Schrömbges betonte die Leistung der Stadt Viersen: "Die Kreisstadt Viersen leistet hervorragende Arbeit. Wir brauchen eine ausreichende finanzielle Ausstattung für die Integration. Hier muss das Land NRW mehr tun. Zukünftig muss es darum gehen, geeignete Rahmenbedingungen zu gewährleisten, damit ein gut funktionierendes Zusammenleben der verschiedenen Kulturen in Viersen sichergestellt ist."