cdaVIERSEN. Nachdem das von der Gesellschaft für Beschäftigungsförderung (GfB) des Kreises Viersen initiierte Gebrauchtwarenkaufhaus "kaufbar" nun ein Jahr am Markt besteht, wollte sich die Christlich Demokratische Arbeitnehmerschaft (CDA) in Viersen über die Erfahrungen mit diesem Projekt informieren. "Ein besonderes Augenmerk wollten wir auch darauf richten, wie dieses Angebot das bereits in Viersen vorhandene Angebot der freien Trägern beeinflusst," so Jürgen Moers, Vorsitzender der Viersener CDA. Für dieses Thema konnte auch der Vorsitzender der CDU-Arbeitnehmergruppe im Landtag, Peter Preuss (MdL), gewonnen werden: "Erwerbslosen eine Perspektive zu bieten, ist unerlässlich, wenn man diesen Menschen ein würdiges Leben ermöglichen möchte," so Preuss. Wie sich die CDA überzeugen konnte, ist das Projekt "kaufbar" eine Aktivität, die genau dieses Ziel verfolgt. Hierbei können Bürger nicht mehr benötigte, aber noch brauchbare Sachen (Kleider, Möbel, Schmuck, …) spenden, entweder indem sie es direkt ins Ladenlokal in der Heimbachstraße 19a vorbei bringen, oder, bei sperrigen Gütern, abholen lassen. Die Mitarbeiter der "kaufbar" sortieren dann die Ware, bereiten diese auf und organisieren den kompletten Verkaufsprozess; hierbei sind Lagerhaltung, Preisauszeichnung und Katalogisierung nur ein paar der zu erledigenden Aufgaben. "Wir haben unser komplettes Team, das sind 21 Mitarbeiter, aus ehemals Erwerbslosen rekrutiert, die uns das Job-Center vermittelt hat. Diese Menschen, die teilweise über Jahre durch die Erwerbslosigkeit keinen geregelten Tagesablauf mehr hatten, blühen hier regelrecht auf. Das Vorurteil, dass diese Menschen nicht arbeiten wollen, können wir hier entkräften," so übereinstimmend Erwin Riether, Geschäftsführer der GfB, und Ingo Schabrich, Sozialdezernent des Kreises. Zwei Regiekräfte der GfB bieten Hilfestellung im Geschäfts- und Arbeitsprozess, denn die "kaufbar" ist auch wirtschaftlich ausgerichtet. Die Finanzierung des Projektes läuft über öffentliche Zuschüsse, auf die man auch auf absehbare Zeit weiter angewiesen sein wird, aber auch die Spendenbereitschaft der Bevölkerung unterstützt das Projekt, so dass schon jetzt eine großer Teil der Betriebskosten durch Umsatzerlöse gedeckt werden kann. Allerdings ist es bei solchen Projekten schwer, den Nutzen finanziell gegenzurechnen: "Wie verrechnet man z.B. die Tatsache, dass durch diese Maßnahme ein Beitrag zum sozialen Frieden geleistet wird?" so Mario Trittin, zuständiger Projektleiter bei der GfB. Auf die Frage, wie die Zusammenarbeit mit den freien Trägern aussieht, erklärten die Vertreter der GfB, dass die Rückmeldungen bisher positiv sind: Die Aktivitäten der "kaufbar" sind von den Einrichtungen wie z.B. Robin Hood in deren Betrieb nicht spürbar. "Allerdings sind wir auch zu Zusammenarbeit bereit, wenn ein Träger hier Probleme haben sollte. Im Gespräch sind immer Lösungen möglich," so Trittin. Nach dem über zweistündigen Besuch bedankte sich Ralf Robertz, stellvertretender Landesvorsitzender der CDA, nochmals bei den Gastgebern für die ausführliche Information und den wichtigen Beitrag, den die "kaufbar" für das Sozialgefüge in Stadt und Kreis Viersen leistet. Ein Fehlen dieser Einrichtung würde eine sozial- und arbeitsmarktpolitische Lücke reißen, die erst einmal wieder geschlossen werden müsste.

Informierten sich ausgiebig über die "kaufbar" (v. l.): Die Gastgeber Erwin Riether, Mario Trittin, Ingo Schabrich von der GfB, und Anne Daniels, Ole Wiggers (nicht im Bild), Volker Rose, Herr und Frau Preuss, Dr. Stefan Berger MdL, Ralf Robertz und Jürgen Moers von der CDA.

VIERSEN. Zum zweiten Stammtisch der MIT der CDU Viersen, konnte der Vorsitzende Joachim Feies, Herrn Thomas Küppers von der Stadt Viersen, Fachbereichsleiter Wirtschaftsförderung/Liegenschaften und Geschäftsführer der GMG, begrüßen. Ebenso den Bezirks- und Kreisvorsitzenden der MIT, Herrn Maik Giesen.

Herr Küppers stellte im Rahmen einer angeregten Diskussion sehr ausführlich die Funktion, Ziele und Entwicklung der Wirtschaftsförderung in Verbindung mit der Grundstücks-Marketing-Gesellschaft der Stadt Viersen mbH (GMG) vor. Vorrangiges Ziel sei, so Herr Küppers, die Ansiedlung und Bindung von Unternehmen an den Standort Viersen mit der Maßgabe, dadurch möglichst viele Arbeitsplätze zu schaffen und zu erhalten.

Vergleiche mit benachbarten Gewerbe- und Industriegebieten wurden in diesem Zusammenhang erörtert. Wobei deren Ansiedlungen zum Teil überraschend geringe Arbeitsplatzzahlen im Verhältnis zu sehr großen Objektflächen aufweisen. Außerdem gibt es hier oft Probleme mit erheblichen Leerständen.

Themen waren neben regelmäßigen Veranstaltungen der Wirtschaftsförderung und GMG Viersen auch wichtige "Schlüsselprojekte". Konkret in der Vermarktung steht hier das geplante Bürogebäude CUBE A61 am Ransberg, welches in Abhängigkeit vom Vermietungsstand in die Umsetzung gehen kann. Die ersten Mietverträge wurden hier bereits geschlossen.

Ähnlich verhält es sich mit einem geplanten Hotelneubau am Ransberg.

Erfreulich gut läuft lt. Herrn Küppers auch der Verkauf von Grundstücken für Wohnbebauungen. Er verwies hier auf einen nicht unerheblichen Anteil auswärtiger Erwerber, die Ihr Herz an die Stadt Viersen verloren haben.

MIT-Vorsitzender Joachim Feies bedankte sich zum Abschluss der Veranstaltung bei allen erschienenen Gästen und Mitgliedern für eine ausgesprochen konstruktive und informative Diskussionsrunde und teilte mit, dass die MIT Stadtverband Viersen ab Mitte Juli 2014 über eine eigene Internetseite verfügen wird. www.mit-viersen.de

londonDas war der Wunsch von 30 Senioren der CDU Viersen, die sich unter dem Motto "hellwach" um 6 h in der Früh für vier Tage in die britische Landeshauptstadt aufmachten. Die weißen Kreidefelsen von Dover grüßten bei strahlendem Sonnenschein und auch das "stop and go" in Richtung London konnte die freudige Erwartungshaltung nicht schmälern. Wie die Königin beschritt die Seniorengruppe den Queen's Walk und bestaunte historisch Erhaltenes, aber auch Supermodernes. Der erste Abend endete mit den traditionellen "fish and chips" in einem urigen Pub. Während einer großen Stadtrundfahrt am nächsten Tag erlebten die Senioren das Flair der Weltstadt. Keine Attraktion wurde ausgelassen. Eine Fahrt mit dem berühmten London Eye (Riesenrad 135m) präsentierte die Stadt aus verglasten Kapseln zunächst aus der Vogelperspektive. Tower Bridge, Westminster Abbey, Houses of Parliament, Big Ben, Buckingham Palace, St. Paul's Cathedral, Piccadilly Circus, Trafalgar Square, ...., eine Lichterfahrt am Abend, nichts fehlte bei der Stadtrundfahrt. Am dritten Tag stand der Besuch der Queen auf dem Programm. Leider hatte sie ihren Wohnsitz "Schloss Windsor" verlassen, um in London zu arbeiten. Die Besucher aber durchschritten hoheitsvoll ihre Gemächer, alle ausgestattet mit der neuesten Audioguide-Technik. Das letzte Kleingeld ließ man bei Harrods, versäumte aber nicht, den Springbrunnenschrein von Prinzessin Di und Dodi Al Fayed zu besuchen. Das Musical "Mamamia" bildete einen krönenden Abschluss des Tages. Der Himmel weinte am letzten Tag auf der Rückfahrt, als es hieß: "England, bye- bye!" Doch alle waren sich einig: London ist die schönste Metropole Europas, vielleicht die schönste Stadt der Welt!

Keinen Spaß versteht die CDU Viersen bei der Beschädigung ihrer Plakate durch die rechtsgerichtete Vereinigung PRO NRW. Das Beschädigen und Beschmieren von Parteiplakaten - gleich welcher politischer Couleur - führt immer wieder zu Ärger und Missmut. Solange sich die Beschädigungen in einem zwar nicht akzeptablen, aber überschaubaren Rahmen halten, verzichtet die CDU auf Strafanzeigen, die - so lehrt die Erfahrung - vielfach ohne Ergebnis endet.

Keine Akzeptanz findet jedoch die Aktion von PRO NRW, die CDU-Plakate mit ihren Aufklebern beschädigt haben. Hier hat die CDU Viersen Strafanzeige gestellt.

Der Geschäftsführer der CDU, Jacky Kampe: "Auch wenn in diesem Kommunalwahlkampf/Europawahlkampf die ungeheure Fülle der Wahlplakate Anlass gibt, über eine Regelung für zukünftige Wahlkämpfe nachzudenken: Üben sie Toleranz auch bei den Plakaten, die nicht ihre eigene politische Meinung wiedergeben. Die Zerstörung von Wahlplakaten ist die schlechteste Auseinandersetzung mit dem politischen Mitbewerber."

Das erste Stammtisch-Treffen für Mitglieder der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU MIT/WIV Viersen und Interessierte war ein voller Erfolg, freut sich der MIT-Stadtverbandsvorsitzende Joachim Feies. Zur Auftaktveranstaltung konnte Feies, neben zahlreichen Mitgliedern und Gästen, den MIT-Bezirks- und Kreisvorsitzenden Maik Giesen begrüßen. Joachim Feies berichtete zunächst über den Verlauf der Mitgliederversammlung im Januar diesen Jahres, in welcher der Vorsitzende ausführlich das Viersener Projekt "Erschließungsring" vorstellte. An dieser Stelle richtete Feies noch einmal ein großes Dankeschön an die zuständige Fachbehörde Stadtentwicklung/Verkehrsplanung der Stadt Viersen, die dazu umfangreiche, kompetente Informationen lieferte. Weiterhin gab Feies Ausblick auf die nächsten konkreten Aktivitäten der MIT Viersen. Unter Anderem wird es demnächst eine Veranstaltung mit dem Geschäftsführer der GMG der Stadt Viersen mbH, Herrn Thomas Küppers geben. Das Projekt Cube A 61 am Ransberg u.v.m. wird hier Thema sein. Der Bezirks- und Kreisvorsitzende der MIT, Maik Giesen, berichtete über ein soeben stattgefundenes Treffen der MIT-Kreisvorstände und über Neues aus den anderen MIT-Stadtverbänden im Kreis Viersen. Maik Giesen wies insbesondere auf eine anstehende Veranstaltung mit dem Bundesvorsitzenden der MIT, Herrn Dr. Carsten Linnemann, MdB, und dem stellvertretenden Generalsekretär der Europäischen Volkspartei, Herrn Christian Kremer hin, die am Freitag, den 25.04.2014 in Willich-Anrath stattfinden wird. Joachim Feies ist sehr erfreut über die aktive Unterstützung von Maik Giesen und dessen vollem persönlichen Einsatz in der Zusammenarbeit mit den Stadtverbänden und dankte ihm für seine Teilnahme an der Stammtisch-Startveranstaltung in Viersen. Ausgiebig diskutiert wurde auch die erfreuliche Entwicklung im Ortskern Viersen-Dülken im Bereich Westgraben/Bodeewes-Areal durch Ansiedlung eines Lebensmittelvollsortimenter-Verbrauchermarktes, Wohn- und Praxisflächen sowie Erweiterung von Parkplätzen mit gleichzeitiger Öffnung und Anbindung an das Zentrum. Diese Maßnahme wurde von allen Anwesenden sehr positiv und als deutliche Aufwertung für den Ortsteil Dülken bewertet. Sodann fand ein sehr angeregter, ungezwungener Austausch zu den Themen

- Entwicklung der Wirtschaftsförderungsgesellschaft f.d. Kreis Viersen - Grundstückspreisentwicklung in Viersen - Notwendige S-Bahnverbindung zu Düsseldorf - Veränderungen in der Unternehmensführung und Kommunikation - Wie stark beeinflussen Facebook und Co. die Existenz der Unternehmen ? usw. statt.

Der Stammtisch der MIT Viersen findet bis auf Weiteres künftig an jedem ersten Dienstag im Vierteljahr statt, wobei der Veranstaltungsort vorher bekannt gegeben wird. Die nächsten Termine sind demnach der 01.07. und 07.10.2014. Über alle anderen Veranstaltungen informiert die MIT gesondert.

Schwerpunktthema im Jahr 2014 wird darüber hinaus die Energiewende sein und das Aufzeigen wirksamer Möglichkeiten zur Energieeinsparung für Unternehmer.

Wer interessiert an einer Mitgliedschaft in der MIT ist kann sich unverbindlich informieren unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder sich direkt an den Vorsitzenden des Stadtverbandes Viersen, Joachim Feies unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! wenden.