20150908 NiederrheintagDie Bezirksvereinigung Niederrhein der Seniorenunion führte auch im Jahre 2015 ihren Niederrheintag durch. Dazu hatten die Vorstände der Seniorenunion Krefeld mit Werner Näser, die Kreisseniorenunion Viersen mit Reinhard Maly sowie der Vorstand Bezirk Niederrhein mit Theo Thissen und die Vorstände der übrigen vier Vereinigungen des Bezirks eingeladen. Der Vormittag galt dem Besuch des Heilpädagogischen Zentrum Krefeld - Kreis Viersen gGmbH ( www.HPZ-krefeld.de ) in Krefeld. Seit über 40 Jahren ist das HPZ Träger von Einrichtungen für Behinderte und die Anlaufstelle für Menschen mit Behinderungen ganz unterschiedlicher Art. An neun Standorten in Krefeld und dem Kreis Viersen bietet das HPZ rund 2.000 Mitarbeitern mit Behinderung Beschäftigung und Tagesstruktur. Rund 500 Fachkräfte aus den Bereichen der Heilpädagogik sowie sozialpädagogisch geschulte Meister/innen und Facharbeiter/innen aus Handwerk und Industrie assistieren ihnen und begleiteten sie in zehn Bereichen von der Metall- und Holzbearbeitung über Wäscherei und Gartenpflege bis hin zur Produktion von eigenen Produkten. An fünf Standorten von Breyell bis Krefeld bietet das HPZ so für seine Mitarbeiter/innen vielfältige Arbeitsplätze, Beschäftigungsmöglichkeiten und Lern-/Qualifizierungseinheiten an. An den Standorten Kempen, Tönisvorst, Viersen und Bockum werden Arbeits- und Qualifizierungsplätze ganz speziell für Menschen mit psychischen Erkrankungen angeboten. Zu weiteren Einrichtungen des HPZ zählen eine heilpädagogische Kindertagesstätte und Frühfördereinrichtungen. Die teilnehmenden Mitglieder der Seniorenunion waren tief beeindruckt von der Vielfalt der Angebote für die unterschiedlichsten Behinderungsgrade - aber auch von den häufig ungeahnten Fähigkeiten von Menschen mit Behinderung. Nach einem Mittagessen im Nordbahnhof Krefeld fuhr die Gruppe dann nach Viersen, wo ihr Skulpturensammlung Viersen ( www.skulpturensammlung-viersen.de ) , eine private Initiative des Vereins für Heimatpflege e.V. Viersen bei einem Rundgang mit sachkundigen Erläuterungen von Dr. Pauly durch den Park am Kreishaus vorgestellt wurde. Dort befindet sich seit 1989 eine Sammlung zeitgenössischer bildender Kunst im Umfeld der Städtischen Galerie. Die Sammlung umfasst zwischenzeitlich zehn Objekte bekannter zeitgenössischer Künstler. Für die Zusammenstellung der Sammlung sind keinerlei öffentliche Mittel in Anspruch genommen worden mit Ausnahme der Zurverfügungstellung des Geländes zu ihrer Aufstellung. Bei dieser Gelegenheit lernten die Teilnehmer auch den Landratskandidaten der CDU für den Kreis Viersen, Herrn Dr. Coenen, kennen, der sich und seine Vorstellungen zur Amtsführung als Landrat in kurzen Worten vorstellen konnte. Bei Kaffee und Kuchen fand der Niederrheintag einen gelungenen Ausklang, bei dem auch die Grußworte des Landesvorsitzenden der Seniorenunion der CDU Nordrhein-Westfalen, Leonhard Kuckart, verlesen wurde, der zu seinem Bedauern aus terminlichen Gründen nicht an diesem Niederrheintag teilnehmen konnte - er hat etwas verpasst! Der Niederrheintag 2016 wird von der Seniorenunion Mönchengladbach ausgerichtet.

20150908 Vorstand

Zum Bild Vorstand: v.lks.: Dr. Albert Pauly, Heimatpflege e.V. Viersen, Theo Thissen, SU Bez. Niederhein, Dr. Andreas Coenen, Kreisdirektor, Ilse Stammen, SU Kreis Viersen, Franz Scholtink, SU Kleve, Klaus Eichstädt, SU Krefeld, Reinhard Maly, SU Viersen, Werner Näser, SU Krefeld

25 Jahre vereinigtes Deutschland 
70 Jahre Christlich Demokratische Union

berlinfahrt

Die Reise der CDU Seniorenunion Viersen führte 22 Mitglieder sechs Tage lang über Leipzig, Dresden, Meißen nach Berlin. "Mit Liedern, die die Lerche singt, so fing der Morgen an. Die Sonne schenkte goldnen Glanz dem Tag, der dann begann." Die altberühmte Messestadt Leipzig am Zusammenfluss von Pleiße und Weißer Elster stand seit Frühjahr 1989 durch ihre friedlichen Proteste und ihre Montagsandachten im Mittelpunkt der Demonstrationen gegen die Führung der Deutschen Demokratischen Republik. An einer der noch heute stattfindenden Andachten in der Nikolaikirche konnten wir teilnehmen. Bei einem gemeinsamen Abendessen im Ratskeller erinnerten wir uns an die Szene aus Goethes Faust im Auerbachkeller; aber aus den Tischen strömte kein Wein. In den Kasematten erhielten wir durch den städtischen Hofmeister Einblicke in das sächsische Wesen: Wo de Bleiße bläddscherd ach so friedlich, hört man sächsisch schbrechen so gemiedlich. Dort liegt e Baradies zu Fießen und der Leipscher, der liegt midden drin.

Die in Dresden sichtbare höfische Prachtentfaltung entsprang dem Wunsch der Herrschenden, die politische Macht durch Bauwerke äußerlich darzustellen. Den barocken Zwinger nutzte August der Starke als einzigartige Partymeile für seine Feste. Die Feier anlässlich der Hochzeit mit einer polnischen Prinzessin dauerte nach Aussage des Stadtbilderklärers mehrere Wochen. Baulich ist das Ereignis im Zwinger durch das Kronentor mit der polnischen Krone manifestiert. Weiter konnten wir bewundern: Semper Oper, Schloss- und Hofkirche. Die als Ruinendenkmal von der DDR gepflegte Frauenkirche konnte nach der Wiedervereinigung durch großzügige Spenden wieder aufgebaut werden. Noch vorhandene Elemente des originalen Kirchenbaus integrierte man in den Wiederaufbau. Sie sind als dunkle Sandsteinquader sichtbar.

Meißen war die eigentliche Keimzelle Sachsens. Die Wettiner, seit 1125 im erblichen Besitz der Markgrafschaft, verlegten ihre Residenz nach Dresden und bestimmten als Kurfürsten und Könige von Sachsen die Landespolitik. Über viele Treppenstufen führte uns der Stadtführer auf die Albrechtsburg, die als schönster Profanbau der Spätgotik gilt. Warum Meißen als Stadt der "Blauen Schwerter" in der Porzellanherstellung Weltruf erlangte, zeigte die Ausstellung in der Staatlichen Porzellanmanufaktur.

Der Abstecher nach Lübben führte uns in das Biosphärenreservat Spreewald. Auf den Hauptspreearmen stakte unser Fährmann den Kahn Richtung Lehde, eine "Lagunenstadt im Taschenformat", die oft auch "Klein Venedig" genannt wird. Wohnhäuser, von Blüten und Blättern umrankt, vermittelten eine friedliche Idylle.

In der Hauptstadt Berlin werden die Spuren der Teilung Deutschlands überall sichtbar. "Nur was nicht aufhört, weh zu tun, bleibt im Gedächtnis." (Fr. Nietzsche) Die Reste der "antifaschistischen Grenze" und einige Fundamente an der Bernauer Straße riefen Fernsehbilder wach, die zeigten, wie die verzweifelten Hausbewohner aus den Fenstern der Häuser in die Freiheit sprangen. Konservierte Ruinen, wie beispielsweise auch die Friedrich-Wilhelm-Gedächtniskirche, sind als überzeugende Mahnmale geeignet.

Ein weiterer Höhepunkt war der Besuch des Bundestages. Das Gespräch mit unserem Bundestagsabgeordneten Uwe Schummer beleuchtete die Arbeit der Bürgervertreter. Bei seinem Engagement in der Fachgruppe Bildung und Forschung hat die duale Berufsausbildung für ihn einen hohen Stellenwert. Besucher aus unterschiedlichen Ländern reisen nach Berlin und lassen sich durch ihn über das erfolgreiche deutsche Konzept informieren, das gleichzeitig Handlungskompetenz und Sozialkompetenz anstrebt.

Die Informationen im Auswärtigen Amt machten deutlich, welche Kompetenzen von den Beamten im Ausland als Botschafter gefordert werden.

Am letzten Tag in Berlin stand die 70-Jahr-Feier der Christlich-Demokratischen-Union im Mittelpunkt. Zehn Vereinigungen, von der Schülerunion bis zur Seniorenunion, präsentierten ihre Ziele. Durch die Reform "Meine CDU 2017" sollen die Mitglieder mehr Mitwirkungsrechte erhalten und ein Spiegelbild der Vielfalt der Gesellschaft werden. Christliche Werte sind weiterhin Grundlage bei der Gestaltung der CDU-Politik zum Wohle aller Menschen. In der CDU gilt auch heute noch der Slogan aus dem Wahlkampf des Jahres 1949: "Wir können nicht zaubern, aber arbeiten." Unsere Bundeskanzlerin Frau Dr. A. Merkel begrüßte mit einer Rede, in der Humor nicht fehlte, die Besucher. Ein klarer Kompass sei notwendig, der die Bereitschaft einschließen müsse, immer wieder etwas zu verändern. Sie stellte fest, dass man viel erreicht habe. "Aber, wir haben auch viele Aufgaben vor uns!"

Auf der Rückfahrt machten wir Station in Potsdam. Die erfolgreich abgeschlossenen Arbeiten an der Nikolaikirche und dem Brandenburgischen Landtag beeindruckten besonders. Bei hochsommerlichen Temperaturen war der Besuch der Kirchen eine willkommene Abkühlung. Ansonsten half nur Eis essen.

Video zur Berlinfahrt

moens1Seit 2009 erhalten jährlich zwei Städte die Auszeichnung Europäische Kulturhauptstadt, um "Reichtum, Vielfalt und Gemeinsamkeiten des kulturellen Erbes in Europa herauszustellen." Dies war Grund genug für über 40 Mitglieder der CDU-Senioren-Union Viersen, die Stadt Mons in Belgien, nahe der französischen Grenze zu besuchen. Die Stadtführung begann vor dem gotischen Rathaus am Grand Place, und lud zum Streicheln eines Affenkopfes ein. Aber nur, wenn man die linke Hand benutzte, kann es zur Steigerung von Glück kommen. Beim Aufstieg zum Wahrzeichen der Stadt, dem zum UNESCO Weltkulturerbe zählenden barocken Belfried - dem Sinnbild gegen die Allmacht des Adels, erfährt man die Bedeutung des Namens Mons. Sehenswert ist auch die Stiftskirche Sainte-Waudru mit den Alabasterstatuen im Brabanter Gotikstil. Sie ist der heiligen Waldetrudis zu Mons geweiht und bis heute unvollendet. Während der Französischen Revolution wurde sie als Pferdestall genutzt und entging so dem Abriss. In dem ausgestellten "Goldenen Wagen" werden bei der Prozession am Dreifaltigkeitssonntag die Reliquien der Stadtpatronin in einem Goldschrein mitgeführt. Ein besonderer Höhepunkt war der Besuch der Ausstellung "Van Gogh au Borinage" anlässlich des 125. Todesjahres des Malers. Er hatte von August 1879 bis Oktober 1880 in den Bergarbeitersiedlungen als Hilfsprediger das Elend und die Armut der Menschen geteilt. Mit der Bibel in der Hand war er weniger erfolgreich als mit dem Pinsel. Die im Museum der Schönen Künste (BAM) ausgestellten Kopien, Zeichnungen und Gemälde aus seinen "Lehrjahren" zeigen die tiefe Liebe für diese Menschen. Das Erlebnis Mons gibt Anregung für das Jahr 2016, eine Reise in eine der nächsten Kulturhauptstädte San Sebastian oder Breslau zu planen.

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"Die ungleiche Bezahlung von Frauen und Männern ist kein Randgruppenthema. Laut Statistischem Bundesamt waren im Jahr 2012 in Deutschland 17,7 Millionen Frauen im Alter von 20 bis 64 Jahren erwerbstätig. Diese Frauen verdienen durchschnittlich 22 Prozent weniger als ihre männlichen Kollegen. Diese Lohnlücke müssen wir schließen", erklärt Sonja Fucken-Kurzawa, Vorsitzende der Frauen Union des Kreises Viersen anlässlich des Equal Pay Day am 20.03.2015. Die strukturelle Lohnungleichheit liegt bei 7 Prozent.

Bestehende Ungerechtigkeiten zwischen Frauen und Männern gefährden den sozialen Frieden. 99 Prozent der Frauen und 97 Prozent der Männer fordern von einer chancengerechten Politik: Frauen sollten für gleiche und gleichwertige Arbeit gleichen Lohn wie Männer bekommen!

Frauen sind weit häufiger von Niedriglöhnen betroffen als Männer. Typische Frauentätigkeiten werden schlechter bewertet. Der erste Gleichstellungsbericht der Bundesregierung führt klar vor Augen, dass frauendominierte Tätigkeiten in sozialen Bereichen niedriger eingruppiert sind als technische Bereiche. Ein großer Teil der Frauenarbeitsplätze wird von Tarifverträgen nicht mehr erreicht.

"Zu den Gründen der Lohnlücke zwischen Frauen und Männern zählt auch die Teilzeitarbeit. Diese darf keine Einbahnstraße sein. Wir wollen Frauen und Männern nach einer Erziehungs- oder Pflegephase die Rückkehr in Vollzeit durch einen Rechtsanspruch ermöglichen", so die Vorsitzende der Frauen Union des Kreises Viersen.

Die Frauen Union der CDU fordert deshalb:

" Beseitigung von Entgeltdiskriminierung in Unternehmen!

" Überwindung der Entgeltungleichheit in Tarifverträgen!

" Mehr Transparenz in Unternehmen ab 500 Beschäftigte über Frauenförderung und Entgeltgleichheit sowie einen individuellen Auskunftsanspruch!

" Die Tarifpartner müssen diskriminierungsfreie Arbeitsbewertungsverfahren und Arbeitsbewertungen verstärkt in Tarifverhandlungen berücksichtigen!

" Die Arbeit in der Pflege, Betreuung und frühkindlichen Bildung ist weiter aufzuwerten und zu bezahlen!

P1010769KREIS VIERSEN. "Seniorenpolitik ist Zukunftspolitik", dies unterstrich Reinhard Maly, Vorsitzender der Senioren - Union Kreis Viersen bei der Jahreshauptversammlung im Viersener Forum. Von den derzeit 567 Mitgliedern waren fünfzig erschienen, die gern Reinhard Malys Motto folgten "Alter neu denken - Städte und Gemeinden altersgerecht weiter entwickeln". In Tönisvorst ist dies schon gelungen, wo dem Ausschuss für Jugend, Soziales und Sport auch der Bereich Senioren zugeordnet wurde. Ein Rückblick auf die Aktivitäten im vergangenen Jahr zeigte, dass die Senioren sich mit interessanten Veranstaltungen vielfach einmischten sei es im "Dialog der Generationen" oder beim gut besuchten Diskussionsabend "Der Islam - Anspruch und Wirklichkeit", wo es das Ziel war, mehr Toleranz und ein friedliches Miteinander der Religionen und Kulturen einzufordern. In der nächsten Zeit will die Senioren-Union sich in weiteren Veranstaltungen mit dem Phänomen Pegida, Inklusion für alle Generationen, nicht nur in der Schule, der AfD und wiederum dem Islam auseinander setzen. Bedingt durch den Wegfall des Notdienstes der niedergelassenen Ärzte, wird sich die Senioren-Union auch mit den Vor- und Nachteilen dieser Ökonomisierung des Gesundheitswesens kritisch befassen. Viel Beifall erhielt Professor Dr. Otto Wulff, Bundesvorsitzender der CDU Senioren-Union, der in einem temperamentvollen Vortrag über den "Zusammenhalt der Generationen" darlegte, wie bereichernd gerade bei der derzeitigen demografischen Entwicklung Zuwanderung sein kann, wenn die Menschen die Kultur nicht nur akzeptieren und die deutsche Sprache lernen, sondern auch bereit sind, dafür zu kämpfen. Seine Partei sähe er gern als eine Partei der Generationen von Jung und Alt. Während der nachfolgenden Vorstandswahl stellte sich Kreisdirektor Dr. Andreas Coenen vor, der Landratskandidat der CDU ist und warb in einer launigen Rede um die Stimmen der Senioren. Aus den Wahlen ging Reinhard Maly wieder als Vorsitzender einstimmig mit einer Stimme Enthaltung hervor, ihm stehen drei stellvertretende Vorsitzende zur Seite, Hans Lücker, Dieter Dohmessen, Bärbel Rower. Wieder gewählt wurden auch die Geschäftsführerin Karola Vogel und Schatzmeister Karl-Heinz Stoffers. Alle vorgeschlagenen Kandidaten für die Positionen Beisitzer, Delegierte und Ersatzdelegierte für die Bezirks-, Landes- und Bundesversammlung wurden ebenfalls mit großer Zustimmung gewählt. Kämpferisch, kritisch-kreativ, will sich die Senioren-Union gemäß ihres Mottos "Senioren hellwach" auch in Zukunft präsentieren. Reinhard Maly brachte es auf den Punkt: "Mischen wir uns ein, der Platz im Schmollwinkel ist der schlechteste überhaupt." Weitere Infos: www.Senioren-Union-Kreisviersen.de

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